Gunningen zählt zu einer der wenigen
Gemeinden, die eine Kinderbaum-Allee angelegt haben. Grundgedanke
dieser Kinderbaum-Allee ist es, dass die Eltern für ihre
Neugeborenen jeweils einen neuen Baum pflanzen, der mit dem Namen
und dem Geburtsdatum des Kindes versehen wird. Damit ist das Kind
mit seiner Heimatgemeinde sozusagen noch stärker verwurzelt.
So wird im Laufe der Jahre also auch eine wunderschöne Baum-Allee
entstehen.
Zunächst galt es die Standortfrage zu klären und das
Einvernehmen mit den Landwirten zu erzielen. Diese Frage war schnell
gelöst und so konnte südöstlich der Gemeinde in
Richtung unserer Herz-Marien-Kapelle auf dem Filder das ideale
Terrain gefunden werden, das auch eine breite Zustimmung erhielt.
Schließlich erfolgte dann im Jahre 2001 ein erster Aufruf
an die Familien über das Mitteilungsblatt, sich an der Pflanzaktion
der Kinderbaum-Allee zu beteiligen. Die Kosten für den Baum
mit dem Namensschild betragen 61,36 Euro.
Auf Anhieb meldeten sich 27 Familien, die sich bereit erklärten
für ihre Kinder insgesamt 47 Spitzahornbäumchen zu bestellen.
Im Herbst 2001 konnten dann in einer gemeinsamen Pflanzaktion
mit dem Obst- und Gartenbauverein und den Eltern die ersten jungen
Bäumchen angepflanzt werden.
Nahezu Jahr für Jahr kommen wieder neue Bäumchen hinzu,
so dass die Kinderbaum-Allee immer weiter wächst. Natürlich
bedarf es auch immer wieder eines Pflegganges. Dem hat sich erfreulicherweise
der Obst- und Gartenbauverein angenommen, wobei er natürlich
auch auf die weitere Mithilfe der Eltern angewiesen ist.